Drogen: Für eine gewisse Zeit das Hirn ausschalten


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Drogen:“Gras auf Steroiden”

Kiffer haben das “Dabbing” für sich entdeckt, das Rauchen von Cannabiskonzentrat in einer E-Zigarette. Ein neuer, harmloser Drogentrend?

Von Claus Hulverscheidt und Jürgen Schmieder

Seit Wochen sind die Zahlen rückläufig, zum Glück. Aber die vorläufige Bilanz der sogenannten Vaping-Krise in den USA liest sich dennoch erschreckend: 64 Tote, 2758 Klinikeinweisungen, dazu Tausende weitere meist junge Menschen, die in ihren modisch gestylten Elektrozigaretten verunreinigte Flüssigkeiten mit dem Cannabiswirkstoff THC verdampft hatten – und sich so eine Lungenentzündung einfingen.

Während die Gesundheitsbehörden noch mit der Aufarbeitung der Krise beschäftigt sind, haben Cannabis-Liebhaber etwas Neues für sich entdeckt: das “Dabbing”.

Anders als beim Vaping wird beim Dabbing nicht eine mit THC versetzte Flüssigkeit erhitzt, sondern schmelzen die Konsumenten in ihren E-Zigaretten ein Cannabiskonzentrat und inhalieren den Dampf. Das hat – aus Nutzersicht – mehrere Vorteile.

Das Prozedere ist im Gegensatz zum Bau eines regulären Joints unkompliziert. Man vermeidet auch die Kollateralschäden, die man dem Körper mit dem Rauchen von Tabak zufügt. Der Dampf riecht kaum, was vor allem Teenager zu schätzen wissen, die daheim “dabbing” und Angst haben müssen, dass plötzlich ein Erziehungsberechtigter an der Zimmertür klopft.

Schwindel, Sprachstörungen und Ohnmacht

Vor allem aber: Statt wie beim Rauchen eines Joints zehn, 15 Minuten warten zu müssen, setzt beim Dabbing die Wirkung binnen Sekunden ein. Die bernsteinfarbenen, an Baumharz erinnernden Extrakte sind deutlich stärker als eine gewöhnliche Haschzigarette, die einen THC-Gehalt zwischen 15 und 30 Prozent hat. “Butane Hash Oil” dagegen bringt es beim Dabbing auf Werte von bis zu 90 Prozent. Es gilt deshalb auch als wirksames Schmerzmittel – und als “Gras auf Steroiden”, weil alle Symptome des Marihuana-Genusses verstärkt auftreten.

Wer etwa in der Pacific Church, einer Marihuana-Apotheke im Süden von Los Angeles, einkauft, kann sich gleich an Ort und Stelle benebeln. Das Angebot dieser Woche: ein Dollar für einen “Dab” der Hausmarke, die nicht zufällig “Mindkiller” heißt, weil sie einem für eine gewisse Zeit das Hirn ausschalten soll.

Marihuana ist in Kalifornien als Genussmittel erlaubt, und so ein Dab gilt bei vielen Kunden als das, was für Kaffee-Connaisseure der Espresso doppio ist: eine kräftige Köstlichkeit.

Neulingen allerdings kann widerfahren, was jemandem passiert, der nie Koffein trinkt und dann fünf Espresso doppio hintereinander in sich hineinschüttet: Herzrasen, Zittern, Schweißausbruch. Manche Dab-Konsumenten berichten auch von starkem Schwindel, Sprachstörungen und Ohnmacht.

Wie immer bei einem neuen Drogentrend ist die Wissenschaft noch uneins, wie die Sache einzuschätzen ist: Während einige Studien zum Ergebnis kommen, Dabbing sei nicht gefährlicher als das herkömmliche Kiffen, warnen andere vor starken Psychosen sowie Schädigungen des Herzens und des Nervensystems.

So oder so: In ihrer Kreativität aufhalten lassen wird sich die Branche nicht, jetzt da Marihuana in bereits zwölf US-Bundesstaaten als Genussmittel und in 28 weiteren zumindest als medizinisches Mittel zugelassen ist.

Ein recht neues Produkt sind zum Beispiel Öle mit dem Cannabiswirkstoff CBD – für Haustiere.

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