Sanity Group: Finn Hänsels Cannabis-Startup schließt 20-Millionen-Runde ab


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Fabian Friede und Finn Hänsel (von links) halten gemeinsam noch mehr als die Hälfte der Anteile an ihrem Cannabis-Unternehmen.

Prominenter Zuwachs im Gesellschafterkreis von Finn Hänsels Sanity Group: TQ Ventures, gegründet und geleitet unter anderem von US-Manager und Justin-Bieber-Entdecker Scooter Braun, ist bei der Berliner Cannabis-Firma als Investor eingestiegen. 20 Millionen Euro gab es in der aktuellen Finanzierungsrunde für die Sanity Group, das bestätigte ein Sprecher des Startups gegenüber Gründerszene. Bild berichtete zuerst über den Deal. Die neue Gesellschafterliste ist im Handelsregister abrufbar. 

In der aktuellen Runde investierten demzufolge auch der Berliner VC Cherry Ventures und die drei Gründer der Kreativagentur Heimat um Matthias von Bechtolsheim erstmals in Sanity. Zu den anfänglichen Unterstützern zählen HV Holtzbrinck Ventures und der Berliner Food-VC Atlantic Food Labs. Sie sind nach wie vor als Gesellschafter dabei. Außerdem steckte der US-Amerikaner Karan Wadhera über sein Beteiligungsvehikel Geld in die Sanity Group. Wadhera ist Business Angel und Managing Partner bei Casa Verde Capital, dem Cannabis-VC des Rappers Snoop Dogg.

Dass das Startup eine Finanzierung in der aktuellen Höhe anstrebte, hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung schon im vergangenen Dezember vermeldet. Der Autor berichtete außerdem von vor sich hindümpelnden Cannabis-Anbietern und ernüchterten Anlegern. Die Gründe: ausbleibende neue Absatzmärkte, strenge Auflagen und mehr Angebot als Nachfrage. Im Dezember befand sich der Kurs des „Alternative Harvest“-Indexfonds, der börsennotierte Cannabis-Firmen zusammenfasst, schon seit Monaten auf Talfahrt. Dieser Trend setzte sich seitdem weiter fort, trotz eines kleinen Aufschwungs zwischen Januar und Februar dieses Jahres.

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Wer in Deutschland medizinisches Hanf verkaufen möchte, hat einen langen Weg vor sich. Doch lohnt sich dieser überhaupt? Ein Experte klärt auf.

Die Sanity Group scheint das Ende des „Goldrauschs“ zumindest von Geldgeberseite wenig zu spüren. Unter der Marke Vaay verkauft das 2019 gegründete Startup neuerdings Kosmetik, Mundsprays oder Badekugeln, denen CBD zugesetzt ist. Cannabidiol, kurz CBD, ist ein in der Hanfpflanze enthaltener Stoff. Im Gegensatz zum berauschenden THC soll die Zutat beruhigend und entzündungshemmend wirken. In Deutschland ist CBD unter bestimmten Auflagen legal.

Außerdem will sich Sanity unter der Marke Sanatio Pharma um den Import von Cannabis für medizinische Zwecke nach Deutschland kümmern, etwa aus Kanada. Über die dafür notwendige Lizenz verfügt das Startup eigenen Angaben zufolge inzwischen. Zudem erziele es erste Umsätze. In Deutschland dürfen Ärzte seit März 2017 medizinisches Cannabis verschreiben.

Sebastian Diemers Startup Farmako, ein Sanity-Konkurrent, wurde Ende Oktober von einer kanadischen Firma übernommen – für gerade einmal 15 Millionen Euro:

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Die Frankfurter Firma hatte hohe Ziele, geriet dann in Turbulenzen – jetzt folgt die Übernahme. Mit diesem Schritt geht Diemer einen anderen Weg als angekündigt.

Bilder: Sanity Group; Collage: Gründerszene

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